Nach den Deutschen Meisterschaften der „Großen“ eine Woche zuvor, fand vom 21.-22.02. die Deutsche Meisterschaft der „Kleinen“, sprich der AK D2 (AK 13) statt. Ebenso startberechtigt waren Aktive der AK 12, die im Saisonverlauf die entsprechenden Qualifikationszeiten erlaufen hatten. So geschehen bei Rebekka Näther (SGD) und Ansgar Arian Bräunlich (Sportoberschule), sodass neben den beiden 13-Jährigen Jondine Skupin (Sportoberschule Klasse 7a) und Sven Ole Kretschmar (Sportoberschule Klasse 7a) insgesamt vier Dresdner die Reise nach Berlin antraten. Das Meisterschaftsprogramm sah 6 Starts vor, wobei jeweils 300m, 500m, 300m, 1000m, sowie ein Massen- und ein Staffellauf verteilt auf die beiden Tage absolviert wurden.

Der erste Wettkampftag sollte noch etwas verhalten verlaufen – Jondine Skupin lief einen beherzten Massenlauf, landete nach spannendem Zielsprint auf Rang 5.
Mit den bisherigen Ergebnissen und Platz 7 im Mehrkampf vor der letzten Strecke selbst etwas unzufrieden, krönte sich Jondine Skupin dann über die 1000m Einzelstrecke zur Deutschen Meisterin. Damit katapultierte sich noch auf den Bronzerang in der abschließenden Mehrkampfwertung.

Sehr unglücklich und mehr als fragwürdig dann jedoch die Schiedsrichterentscheidung im abschließenden Staffellauf: Während sich das Jungs-Team um die beiden Dresdner Sven Ole Kretschmar und Ansgar Arian Bräunlich durch einen guten Lauf und der Unterstützung zweier Chemnitzer Sportler die Bronzemedaille sicherte, wurde die weibliche Sachsen 1 Staffel mit Jondine Skupin zwar mit Silber geehrt, mit Blick in die Wettlaufordnung jedoch um ihren Meistertitel gebracht. Die Siegerinnen-Staffel aus Berlin wurde trotz verlorenem Transponder, ebenso wie die Staffel Sachsen 3, nicht disqualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler! Wir freuen uns für euch.